Ju-Jitsu & Judo Club Brugg

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«Es war schwierig, aber aufgeben ist keine Option»

Brugg Ciril Grossklaus und Patrik Moser vermochten sich an der Judo Europameisterschaft in Tel Aviv nicht durchzusetzen – ihre Enttäuschung ist gross

TEXT: BENAR BALTISBERGER | BILD: ZVG

Die Brugger Judoka Ciril Grossklaus und Patrik Moser standen am 28. April bei der Europameisterschaft in Tel Aviv in Israel im Einsatz.

Die hohe Leistungsdichte forderte ihren Tribut, trotz guter Ausgangslage und entschlossenem Auftreten. Die Athleten müssen sich weiter in Geduld üben.

Ciril Grossklaus, der sonst erfolgreiche Judoka der Kategorie –90kg, harmoniert weiterhin nicht mit den Europameisterschaften. Nach der ersten Runde gegen die Weltnummer 20, Yahor Varapayeu (Belarus), war Endstation für den Brugger Judoka – obschon einiges im Vorfeld für den 27-jährigen Schweizer sprach. Bei den Grand-Prix-Turnieren der noch jungen Saison überzeugte Grossklaus bisher mit Silber und einem fünften Rang. Doch warum wollte es auch beim sechsten EM-Anlauf nicht für den Schweizer Topjudoka klappen? «Das ist schwer zu sagen», so Grossklaus. «Vielleicht liegt es an der Anspannung, weil die EM einmaliger ist. Vielleicht auch an schwierigen Auslosungen, aber das darf als Ausrede nicht zählen. Fakt ist, dass ich mich bis jetzt noch nicht durchsetzen konnte», resümiert der Schweizer selbstkritisch. Dass Grossklaus im Grunde in die vorderen Ränge gehören würde, ist besonders frustrierend. «Es kämpften sich schon so viele Leute in die Top-Sieben, die ich bereits besiegen konnte. Die Enttäuschung heute ist gross. Aber aufgeben ist keine Option!»

Auch für Patrik Moser, der in Tel Aviv seine zweite EM in der Kategorie –100kg bestreiten durfte, lief es nicht besser. Trotz beherztem Einsatz wurde ihm der zähe Griffkampf seines Kontrahenten, Grigori Minaskin aus Estland, zum Verhängnis. Das Duell auf Augenhöhe erlaubte nur wenig Spielraum für offensive Akzente. Schliesslich wurde der Kampf auf Bestrafungsebene entschieden: Zu Ungunsten von Moser, der mit drei «Shido» – gegenüber zwei Strafen des Gegners – von den Matten abgrüssen musste.

Die diesjährigen Europameisterschaften gaben zu erkennen, dass die Leistungsdichte der teilnehmenden Athleten gewaltig ist. Einfache Gegner gibt es schon lange nicht mehr. Selbst von den absoluten Topfavoriten mussten sich einige ebenso früh wie die beiden Brugger vom Turnier verabschieden.

Bild: Ciril Grossklaus (rechts) trat zwar entschlossen auf, unterlag aber dennoch Yahor Varapayeu aus Belarus.

Aargauer Zeitung

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