Ju-Jitsu & Judo Club Brugg

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Presse

Judo: Der sanfte Weg zum Erfolg

BRUGG Trotz Niederlage herrscht Zuversicht

Zum Saisonauftakt empfingen die Brugger Judokas ihren Erzrivalen aus Morges und mussten sich trotz Kampfgeist und Einsatz geschlagen geben.

TEXT UND BILDER: PETER GRAF

Judo, eine der beliebtesten Sportarten in Japan, geniesst auch in der Region Brugg einen hohen Stellenwert.

Dies ist nicht zuletzt auf die Erfolge der vergangenen Jahre zurückzuführen. Die erfolgreiche Kampfmannschaft versteht es, dem eigenen Nachwuchs als Vorbild und Motivation zudienen. Das Ziel im Judo ist es, den Gegner auf einer Matte zu bezwingen. Dabei bedient man sich verschiedener Wurf-, Hebel- und Würgetechniken mit dem Ziel, durch Technik, Kraft und Schnelligkeit einen Sieg herbeizuführen. Das faszinierende am Judo ist, dass man in dieser Sportart nie «ausgelernt» hat. Man kann 30 Jahre intensiv Judo trainiert haben und doch sieht sich ein Judoka immer wieder neuen Techniken oder Varianten einer Technik gegenüber. Im Laufe der Jahre können Techniken durch Regeländerungen oder trainingswissenschaftliche Aspekte verändert oder angepasst werden. Darüber hatten die Kampfrichter auch vor Kampfbeginn zu berichten. Das Repertoire eines Judokas ist nie vollkommen, die Ausführung einer Technik nie fehlerfrei.

Bild: Kane Chandler (in Weiss) kann seinen Gegner aus Morges, Vincent Genito, beinahe Werfen.


BOULEVARD

Zur Freude der aktiven Sportler liess sich Ehrenpräsident Erich Mattenberger (Portrait, links-aussen) die Saisoneröffnung nicht entgehen. «Ich bin erstaunt, dass sich die Kampfrichter immer wieder mit neuen Regeln und Wertungen auseinandersetzen müssen. Dies war damals, als ich gegen Jürg Röthlisberger, den Gewinner der Broncemedaille 1976 in Monteral und Olympiasieger 1980 in Moskau gekämpft habe, noch etwas einfacher.»

Einen nicht zu unterschätzenden Stellenwert kommt bei den Wettkämpfern dem Coach zu. «Als ehemaliger Judoka und Vater von zwei Söhnen, die sich diesem Kampfsport verschrieben haben», so Jörg Wenzinger (Portrait, rechts-aussen), «weiss ich, worauf es ankommt und was ich zu tun habe und so unterstütze ich den Club zweimal wöchentlich als Mentaltrainer und Teambildner».

Dass nicht immer alles planmässig verläuft musste Michael Kistler (Portrait, mitte-rechts) erfahren. Kreuzbandriss lautete die Diagnose im vergangenen Sommer. «Ich bin zuversichtlich», so der ehrgeizige Sportler, «dass ich das Training bald wieder aufnehmen kann. Mein Vater (Daniel Kistler) vermochte mich bereits als Siebenjähriger für den Kampfsport zu begeistern. Um mein Ziel, die Qualifikation für die Olympischen Spiele 2020 zu erreichen, gebe ich alles.»

Dass Judo in der Region Brugg einen höheren Stellenwert geniesst, verdankt der Club nicht zuletzt den ehemaligen und aktiven Leistungsträgern. Dessen ist auch Vizepräsident Peter Huber (Portrait, mitte-links) sicher. «Bestimmt», so Huber, «hat auch die Wahl des Teams zum Aargauer Sportler des Jahres noch dazu beigetragen. Der Erfolg erfordert aber auch die Teilnahme an Wettkämpfen im Ausland und verursacht entsprechende Kosten. Wir freuen uns daher über die Unterstützung durch Sponsoren.»


Einen guten Judoka zeichnen Bescheidenheit, hohes Durchhaltevermögen und einen enormen Lernwillen aus. Das sind Qualitäten, die auch im Leben neben der Matte sehr hilfreich sind. Davon konnten sich die zahlreich erschienenen Zuschauer im Sportausbildungszentrum Mülimatt überzeugen.

General-Anzeiger

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