Ju-Jitsu & Judo Club Brugg

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Knapp am Sieg vorbeigeschrammt

Brugg Den ersten Heimkampf verlor der Judo Club – der Generationenwechsel bildet die grosse Herausforderung

TEXT UND BILD: JOËL PETER GATTLEN

Gleich beim ersten NLA-Heimkampf traf der Judo Club Brugg auf seinen Erzrivalen, den Judo Club Morges.

Morges entschied die Hinrunde im Sportausbildungszentrum Mülimatt mit 8:6 knapp für sich. Die Rückrunde fand gleich im Anschluss statt. Auch diese gewann Morges mit dem selben Resultat von 8:6. «Es war eine knappe Sache und hätte auch anders ausgehen können», ist sich NLA-Coach Martin Nietli- spach sicher.

Morges trat den Bruggern mit einem starken Team entgegen und war fest entschlossen, die Brugger zu besiegen. «An der letzten Schweizermannschaftsmeisterschaft setzten wir uns gegen Morges im Kampf um die Bronzemedaille durch und errangen den Sieg, während die Morger leer ausgingen. Nun wollten sie eine Revanche», konstatierte Gabriel Grossklaus, Nachwuchscoach und stellvertretender Pressesprecher.

«Ein harter Brocken ist auch der rund 100 Kilogramm schwere ägyptische Elitewettkämpfer Ramadan Darwish (30), der aktuell zu den zehn besten Judowettkämpfern der Welt gehört», betont Grossklaus. Darwish ist festes Mitglied des NLA-Kaders von Morges. «Es erstaunt, dass Morges ihn für den ersten Mannschaftswettkampf aufstellen konnte, da zeitgleich zahlreiche internationale Turniere am Wochenende liefen.»

Mit 15 Jahren bereits im NLA-Team

Die Brugger mussten deswegen gleich auf mehrere Punktegaranten verzichten. «Mein Bruder Ciril war beispielsweise in Paris und Ramon Pinto in Portugal», so Grossklaus. Zudem fielen vier Spitzenwettkämpfer verletzungsbedingt aus. «Drei davon sind am Knie verletzt. Meniskusschäden und Bänderrisse. Der Vierte zog sich Verletzungen an der Hand zu», erklärte Grossklaus. Gekämpft wurde in den sieben üblichen Erwachsenengewichtskategorien. Diese beginnen bei der Kategorie «Bis 60 kg» und enden bei der Kategorie «+100 kg».

Am Ende des Wettkampfes stellte NLA-Coach Martin Nietlispach offiziell seinen neusten NLA-Wettkämpfer dem Publikum vor: Den erst fünfzehnjährigen Jérôme Amsler, der beim ersten Heimkampf gleich selber die Kampffläche betrat. «Trotz zwei Niederlagen hat sich Amsler gut gemausert. Er wiegt aktuell 53 Kilogramm und musste in der Kategorie «-60 kg» antreten. Sein deutlich schwerer Kontrahent war zudem älter und erfahrener. Amslers Potenzial ist jedoch riesig», ist sich Nietlispach sicher.

Bereits 2017 holte Nietlispach acht Nachwuchswettkämpfer ins NLA-Team. Der Generationenwechsel ist eine Herausforderung, bietet jedoch auch die Chance ein neues, dynamisches und schlagkräftiges Team zu formen, das in Zukunft erneut an den jahrelangen Erfolg der Brugger anknüpfen kann. Zehn Jahre in Folge holten die Brugger den Schweizermannschaftsmeistertitel. Letztes Jahr wurden sie erstmals dritter. In der Pause zwischen Hin- und Rückrunde erfolgte eine feierliche Checkübergabe durch Rolf Wolfensberger, Regionenleiter Brugg der Neuen Aargauer Bank. Dieser überreichte dem JJJCB im Namen der NAB einen Check in der Höhe von 3000 Franken.

Ein massgeblicher Teil davon wird voraussichtlich in die Jugendförderung des Clubs fliessen. «Wir sind stolz darauf, guten Nachwuchs aus unseren eigenen Reihen aufgebaut zu haben. Viele NLA-Wettkämpfer haben bei uns als Kinder angefangen und sich kontinuierlich weiterentwickelt», betont Nachwuchscoach Gabriel Grossklaus.

Adam Batsiev überzeugte

Ein Kämpfer der besonders hervorstach, war der erst 17-jährige Brugger Judoka Adam Batsiev. Dieser konnte sich mit drei hervorragenden Würfen gegen den amtierenden Schweizer Meister der Elite, Simon Rosset, durchsetzen. Batsiev gewann sowohl die Hin- als auch die Rückrunde. «Er überzeugte mit blitzschnellen Reaktionen und zeigte dem Publikum attraktives und offensives Judo», lobt NLA- Coach Nietlispach.

Bild: Beide Teams kämpften beherzt und mit vollem Einsatz. Das Team aus Morges setzte sich schliesslich gegen den Judo Club Brugg in beiden Runden mit je 8:6 durch.

Aargauer Zeitung

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