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Brugger Judoka Patrik Moser überzeugt in Sofia

Brugg Der 30-jährige Judoka des Ju-Jit- su & Judo Club Brugg (JJJC) zeigte am «European Open Sofia» vom Wochenende eine hervorragende Leistung.

TEXT UND BILD: ZVG

Trotz knapp verpasstem Edelmetall ist der fünfte Rang am bulgarischen Weltcup-Turnier das bisher zweitbeste Resultat seiner Karriere.

Den Höhepunkt seiner Judolaufbahn feierte Patrik Moser vor gut zwei Jahren mit Silber am «African Open Port Louis» – seinem bisher einzigen Podestplatz auf Weltcup-Niveau. Am vergangenen Sonntag hätte es um ein Haar zu Bronze gereicht. Mit drei Siegen – über Pedro Pablo Gonzalez (Spanien), Danilo Pantic (Montenegro) und Khaybula Magomedov (Russland) – zog der Brugger Judoka in den Halbfinal ein, wo er dem Franzosen Clement Delvert mit drei Bestrafungen unterlag, da dieser seine hochgewachsene Statur und seine langen Arme im Griffkampf geschickt einsetzte.

Im Kampf um den dritten Rang musste sich Moser mit Danylo Hutsol aus der Ukraine messen, der eine ähnliche Statur wie zuvor der Franzose vorwies. Auch hier bekundete Moser zunächst Mühe, doch je länger der Kampf dauerte, desto mehr drehte er auf, bis der Ukrainer in der Verlängerung – dem sogenannten Golden Score – sichtlich taumelte. Mit letzter Kraft brachte dieser aber doch noch eine Wertung zustande und verwies den Schweizer Nationalkaderathleten auf den undankbaren fünften Platz.

Für das in zwei Wochen anstehende «European Open Oberwart» dürfte die gezeigte Leistung eine Motivationsspritze darstellen. Insbesondere der Wurf in Runde zwei war eine Augenweide. Auf diese Art erzielte Höchstwertungen geben dem Kämpfer viel Selbstvertrauen. Das könnte sich noch auszahlen, wenn Moser beim österreichischen Weltcup auf die Matten treten wird.

Aargauer Zeitung

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