Ju-Jitsu & Judo Club Brugg

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Zähe Auswärtsrunde für Brugger Judokas

BRUGG Nachdem die amtierenden Schweizermeister im Judo aus Brugg bereits gegen Yverdon auf ein geschwächtes Kader setzen musste, sah sich die Mannschaft gegen Cortaillod keiner besseren Ausgangslage gegenüber.

TEXT: BENAR BALTISBERGER | BILD: NATHALIE TARDY

Mit Grossklaus, Kistler, Meier und Moser trainierten wesentliche Leistungsträger der Mannschaft derweil im Ausland. Eine Top-Leistung musste her, sollten vor der Sommerpause noch einmal Punkte gutgemacht werden.

Das Team Brugg ist bekannt dafür, auch in schwierigen Situationen das Beste aus sich herausholen zu können. Und genau in dieser Manier gelang es den Serienmeistern in der Startrunde. Batsiev, Nicolaescu und Baltisberger holten sich souverän die Punkte in den Kämpfen, die auch gewonnen werden mussten. Dann kam der Showdown zwischen dem Brugger Domenic Wenzinger und dem Holländer Dax Biesbrouck, der internationalen Verstärkung für das Team Cortaillod. Das Attribut «spannend» hätte sich wohl kaum ein anderer Kampf stärker anrechnen dürfen. Noch bis zu einer halben Minute vor Schluss lag Wenzinger im Rückstand, konnte aber mit zwei in kürzester Zeit aufeinanderfolgenden Attacken das Blatt noch einmal wenden. 8:6 lautete das Resultat am Ende zu Gunsten der Brugger.

Die Rückrunde dagegen fiel ernüchternd aus und erzählt sich schneller: Die entscheidenden Kämpfe, die eben noch wunschgemäss verliefen, fielen nun zu Ungunsten der Brugger aus. Einzig der neu eingesetzte Ramon Pinto schaffte es im Leichtgewicht zu überzeugen. Mit einem fantastischen «Ippon» holte er den Trostpunkt für die Brugger. Diese mussten sich mit 2:12 den Neuenburgern geschlagen geben.

Freilich war dem Brugger Coach Martin Nietlispach bewusst, dass er nicht sein volles Arsenal zur Verfügung hatte. Was die Mannschaft in der Hinrunde dank Wille und Kämpferherz zeigte, ist mit Sicherheit eine der stärksten Waffen, von der das Team auch gekonnt Gebrauch machte. Doch war es für den Coach eben das, was in der zweiten Runde leider fehlte: «Cortaillod hat stark reagiert und wir waren nicht mehr zu 100 Prozent ready.» Von der Niederlage vor der Sommerpause könnte das Team aber profitieren. Es war gerade noch ein letzter Klaps auf den Hinterkopf für die Kämpfer. Der Druck von den anderen Teams nimmt stetig zu. Mitte September wird es in Brugg zu Hause für die Serienmeister gegen die Tabellenzweiten aus Morges zur Bewährungsprobe kommen.

Aargauer Zeitung

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