Ju-Jitsu & Judo Club Brugg

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Presse

Brugger verlieren in Yverdon

Brugg Am Samstag bestritt das Judo Team Brugg die erste Auswärtsrunde der neuen Saison in Yverdon. Und da gab es die erste Überraschung: Brugg musste die erste Niederlage hinnehmen.

TEXT: BENAR BALTISBERGER | BILD: ARCHIV

Etwas enttäuschte Gesichter sah man am Ende der zweiten Wettkampfrunde aufseiten der Brugger Judoka. Zum ersten Mal in der laufenden Saison mussten sich die Serienmeister um Coach Martin Nietlispach in einer Begegnung geschlagen geben. Mit 6:8 verloren die Brugger Judoka gegen Yverdon.

Umso mehr Freude dafür bei der Heimmannschaft aus Yverdon. Der Jubel und das Hochgefühl ist aber definitiv ein anerkennendes Zeichen. «Es ist ein wenig wie David gegen Goliath», freute sich beispielsweise Frédéric Joss, ein ehemaliger Athlet der Mannschaft aus Yverdon. Auf beiden Seiten stand die dritte Wettkampfrunde der Nationalliga A im Zeichen des Nachwuchses. Die gute Positionierung in der Tabelle erlaubte es dem Brugger Coach Nietlispach, seine jüngeren Athleten einzusetzen. «Es ist wichtig, dass die Nachwuchstalente auch lernen, Verantwortung zu übernehmen», so Nietlispach, der in diesem Fall für einmal nicht selbst eingreifen musste.

In der Kategorie -81 kg, in der Martin Nietlispach über Jahre hinweg als Punktegarant auf die Matten lief, durften zwei Judoka des ebengenannten Nachwuchses ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen. Zuerst war es an Simon Gautschi, die Siegesserie -81 kg aufrecht zuhalten.

In gekonnter Manier gelang dem jungen Athleten diese Aufgabe: Nach einer mustergültigen Fuss-Technik und anschliessender Kontrolle am Boden sicherte sich Gautschi den verdienten Sieg. Ihm gleich tun wollte es dann Simon Eich in der zweiten Runde. Trotz beherztem Einsatz musste er sich geschlagen geben. Dass die Siege in der Nationalliga-A nicht verschenkt werden, musste Eich bei seinem ersten Einsatz in dieser Liga in Erfahrung bringen.

Tabellenplatz nicht in Gefahr

Trotz dieser kleineren Enttäuschung ist das Team Brugg immer sehr gerne zu Gast in Yverdon. Sportsgeist und Fairplay sind Attribute, die bei beiden Mannschaften gross geschrieben werden. Sieg und Niederlage scheint beim gemeinsamen Apéro nach dem Wettkampf schon fast Nebensache zu sein.

Grund zur Sorge um die amtierenden Schweizer Meister gibt es allerdings nicht. Trotz der Rückrundenniederlage nehmen die Brugger mit dem starken 10:4-Auftaktsieg das Punktemehr von 3:2 mit nach Hause. Obschon damit die Führungsposition in der Tabelle wackelt, ist die Stabilität nicht gefährdet. Das Judo Team Brugg ist nach wie vor stark unterwegs und darf – sollten die Leistungen konstant bleiben – auch in diesem Jahr wieder mit der Teilnahme am «Final-Four»-Turnier Ende Jahr rechnen, bei dem es um den Schweizer-Meister-Titel gehen wird.

(Aargauer Zeitung)

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