Ju-Jitsu & Judo Club Brugg

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Erfolgreicher Saisonauftakt für das Team Brugg

Am Samstag grüssten die Judo-Mannschaften der Nationalliga-A zur neuen Saison an. Den Brugger Serienmeistern stand das Team aus Uster gegenüber – in traditioneller Weise also die Reprise des letztjährigen Finalkampfs. Die Aargauer konnten sich behaupten.

TEXT: BENAR BALTISBERGER | BILD: RUEDI BURKART

«Wir haben ein kleines Team, doch wenn jeder seinen Kampf macht, dann wird es reichen», so und nicht anders lautete die Prognose des Brugger Coach Martin Nietlispach. Gegenstand dieser Aussage war ein geschwächtes Kader auf Seiten der Gastgeber. Der Coach sollte Recht behalten – auch wenn er selbst als Kämpfer ins Geschehen eingreifen musste.

Bild: Die Brugger um ihren Trainer Martin Nietlispach konnten sich gegen Uster behaupten.

Die erste Runde der Saison 2017 war in vielerlei Hinsicht ein spezieller Anlass. Auf der einen Seite stand das erwähnte unvollständige Team. Auch die Herausforderer aus Uster waren alles andere als komplett. Grund dafür waren internationale Wettkämpfe, auf denen die Abwesenheiten gründeten.

Auf der anderen Seite gab es ein neues Regelwerk, das sowohl für Organisatoren, Kampfrichter aber im Speziellen natürlich für die Judoka selbst eine neue Herausforderung bedeutete. Die Kampfzeit wurde bei den Herren auf 4 Minuten reduziert und der Sieg in regulärer Kampfzeit kann nur in Form von Wertungen erwirkt werden. Die Punkte heissen fortan nur noch «Ippon» – voller Punkt = Sieg – und «Waza-Ari». Dies als knapper Abriss der Neuerungen.

Nichtsdestotrotz kamen die Zuschauer in den Genuss einer spannenden Wettkampfbegegnung. Denn selbst geschwächt präsentierten sich beide Teams als konkurrenzfähige Einheiten. Am Ende bewiesen die Serienmeister die zähere Substanz und zeigten, dass sie nicht umsonst die Dominatoren der letzten zehn Jahre sind.

Premiere: 7 «Waza-Ari» für Batsiev

In beeindruckender Art und Weise wickelte sich der erste Kampf in der leichtesten Gewichtsklasse -60kg ab. Zuschauer und Athleten wurden Zeugen einer Premiere: Der Brugger Adam Batsiev erkämpfte sich in seinem Duell ganze 7 (!) «Waza-Ari»-Wertungen. Dass dies überhaupt geschehen konnte, ist dem neuen Regelwerk geschuldet. Neu werden diese Punkte nicht mehr zum vollen Punkt kumuliert.

Sowie Batsiev konnte sich auch der Rest der Mannschaft erfolgreich durchsetzen. Einzig der internationale Simon Schnell und ein Forfait-Sieg brachten der Ustermer Konkurrenz Punkte aufs Konto. So gelang den Schweizer Mannschaftsmeistern in Hin- und Rückrunde mit 10:4 ein erfreuliches Startresultat.

Die harte Prüfung durch die Abwesenheit der Brugger internationalen wie Grossklaus, Moser und Co. konnte gemeistert werden. Wichtige Punkte also, wenn es auch 2017 wieder für den Titel reichen soll.

(Aargauer Zeitung - online)

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