Ju-Jitsu & Judo Club Brugg

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Judoka sind in Brugg das Mass der Dinge

BRUGG Es war ein Stelldichein des Brugger Sports im Salz- haus. Der Anlass zeigte auch die riesigen Unterschiede auf.

TEXT UND FOTO: JANINE MÜLLER

Vom Olympiateilnehmer bis zum Hornusser, der letzte Saison in die 3. Liga aufgestiegen ist, war bei der Sportlerehrung im Brugger Salzhaus am Donnerstagabend alles vertreten. Geehrt wurden Einzelsportlerinnen und -sportler mit 100 Franken – egal ob Europameisterin im Karate bei der Elite oder Schweizer Meisterin im Tennis ü50 – sowie Teams mit 150 Franken.

Der Anlass zeigte die riesige Breite des Brugger Sports auf, genauso auch die riesigen Unterschiede. Es vermochte teilweise etwas seltsam anmuten, dass ein Olympiateilnehmer, Schweizer Meister und international erfolgreicher Judoka auf dieselbe Stufe gestellt wird wie ein Sieg bei den Tennis-Seniorinnen, ohne an dieser Stelle deren Leistung schmälern zu wollen.

Bild: 1000 Franken von der AKB für den Nachwuchs-Judoka Daniel Eich (Mitte).

Die Gleichbehandlung ist die Absicht des Organisationsteams der Sportlerehrung rund um Stadtrat Willi Däpp (SP), Einwohner- und Grossrat Jürg Baur (CVP) und Verwaltungsmitarbeiter Martin Rauber. Sie wissen auch, dass die 100 Franken keinen dieser Sportler auf das nächste Podium hieven werden. An der Sportlerehrung soll Spitzen- wie auch Breitensport gleichermassen eine Plattform erhalten. «Es ist wichtig, dass unsere Sportler wissen, dass ihre Leistungen wahrgenommen werden», sagte Willi Däpp. Trotzdem würde eine Abstufung, eine Rangierung dem Event vielleicht guttun, so plätscherte er nämlich ohne richtigen Höhepunkt vor sich hin.

Schade, denn herausragende Leistungen gab es im Jahr 2016 allemal. Da ist zum Beispiel Karateka-Europameisterin Elena Quirici. Anfang Mai erfüllte sie sich mit dem Titel einen Wunsch. Elena Quirici ist zudem als Aargauer Sportlerin des Jahres nominiert. Die Karateka konnte an der Sportlerehrung im Salzhaus nicht teilnehmen, weil sie zurzeit für einen Wettkampf in Paris weilt. Sie entschuldigte sich via charmanter Videobotschaft.

Grossartiges hatte auch das Brugger Ju- do Team geleistet. Zum zehnten Mal in Folge holten die Judoka den Schweizer-Meister-Titel in der Elite; insgesamt zum 14. Mal. Entsprechend war Judo das dominierende Thema. Weiter erhielt Ciril Grossklaus, der erstmals an den Olympischen Spielen teilnahm, spezielle Aufmerksamkeit. «Die Eröffnungsfeier war grossartig. Da dabei zu sein, macht einen mächtig stolz», schwärmte der Judoka auf der Bühne.

Auch der Nachwuchssportler kommt aus den Reihen der Judoka. Der 16-jährige Daniel Eich meldete sich im Jahr 2016 nach vielen Verletzungen eindrücklich zurück. In seiner ersten richtigen Saison in der Kategorie U18 holte er bei jedem Wettkampf, an dem er antrat, eine Medaille. «Er ist ein Versprechen für die Zukunft», meinte David Lauber von der AKB, die dem Nachwuchssportler einen Check mit 1000 Franken überreichte.

(Aargauer Zeitung)

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